Nachdem ich lange nach einer Software gesucht habe mit der ich meine digitalen Fotos praktisch und einfach verwalten kann, bin ich schon vor einiger Zeit auf Picasa von Google gestoßen. Ich arbeite jetzt seit etwa einem halben Jahr sehr zufrieden mit Picasa und kann das Programm nur weiterempfehlen. Es bietet gerade die Menge an Funktionen die man benötigt um Ordnung auch in größere private Bildsammlungen zu bekommen.
Nach der Installation durchsucht Picasa den Computer nach Fotos und Bildern und stellt diese dann sortiert nach Datum und Verzeichnis da. Jetzt kann man weitere Bilder zum Verzeichnis hinzufügen oder auch nicht benötigte entfernen. Anschließend kann man eigene Alben anlegen und die Fotos in die Alben einsortieren. Dabei kann ein Foto auch in verschiedene Alben einsortiert werden. Dazu bietet Picasa noch die wichtigsten Funktionen zur Bildverbesserung, wie z.B. Einstellung für Farbe, Helligkeit und Kontrast, an.
Neben diesen Funktionen, die auch die meisten vergleichbaren Programme anbieten, besticht Picasa durch zahlreiche Möglichkeiten um die eigene Fotos mit Freunden und Bekannten zu “teilen”. Es lassen sich Foto-CDs erstellen, Emails mit den Bildern verschicken, die Bilder können direkt an verschiedene Online-Entwicklungsdienste übergeben werden oder in einem kostenlosen Webalbum veröffentlicht werden.
Dabei wirkt die Oberfläche sehr aufgeräumt und ist intuitiv zu bedienen. An keiner Stelle wird man von zu vielen Funktionen erschlagen und alle Funktionen sind gut beschrieben. Das Geniale des Programms könnte man als flexible Einfachheit beschreiben. Bisher habe ich noch ein keinen Punkt gekommen an dem ich dachte: “Ach schade das geht jetzt nicht”.
Wer viele Fotos macht und diese gerne anderen zugänglich machen möchte hat mit Picasa ein wunderbar einfaches und umfangreiches und googletypisch kostenloses Tool zur Hand. Herunterladen und ausprobieren könnt Ihr Picasa am besten im Google Pack zusammen mit einem Update-Tool und anderer nützlicher Software:



