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Fußballfunktionäre nehmen die eigenen Mitgleider ins Visier

Ich bin schon lange der Meinung das zu viel Geld den Sport kaputt macht. Spontane Beispiele sind der z.B. der Niedergang des Americas Cup, gerichtliche Auseinandersetzungen in der Formel 1 und und und. Doch jetzt passiert etwas, dass ich nie für möglich gehalten hätte.

Die Interseite hartplatzhelden.de bietet Amateukickern die Möglichkeit Videos von Ihren Spielen hochzuladen und so der Welt zugänglich zu machen. Ein prima Idee. Doch jetzt wittert der Verband, dem die Amateure bisher eher nicht so wichtig waren (bisher war da auch kein Geld zu holen), eine neue Geldquelle. Man verklagt also den Betreiber der Webseite und will jetzt auch die Rechte an den Bildern für die Amateurligen vermarkten. Da man da sich aber kaum jemand finden wird der Geld für die Übertragungsrechte an Spielen von Freizeitkickern zahlen wird, bedeutet ein Urteil zugunsten der Funktionäre wohl, das erneute Verschwinden der Amateur-Tore aus der Öffentlichkeit.

Ich spiele nur selten Fußball und bin auch in keinem Fußballverein, aber würde der Deutsche Seglerverband eine ähnliche Aktion starten, wäre meine Empfehlung an meinen Verein ein Verbandsaustritt. Aber da man in Deutschland zur Zeit noch froh ist, wenn Segelevents überhaupt im Fernseh oder Internet übertragen werden, wird es wohl so schnell nicht dazu kommen.

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