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	<title>Piecho's Blog &#187; see</title>
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		<title>Formentera 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 08:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piecho</dc:creator>
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<p>Leider hatte ich bisher noch nicht die Zeit einen ausf&#252;hrlichen Artikel zu meinem Segelausflug nach Formantera zu verfassen. Hier vorab schon mal ein kleines Video&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XzWFuNB3an0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;ap=%2526fmt%3D18" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/XzWFuNB3an0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;ap=%2526fmt%3D18" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>S&#252;dsee-Feeling in Friesland</title>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 12:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piecho</dc:creator>
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Am letzten Donnerstag haben wir uns spontan entschl [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://blog.piecho.de/2008/05/14/suedsee-feeling-in-friesland/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><img src="http://lh6.ggpht.com/lars.piecho/SCrPqaL6INI/AAAAAAAABe0/87y2FtFA8KY/s800/IMG_0065.JPG" alt="Marina Stavoren" width="100%" /></p>
<p>Am letzten Donnerstag haben wir uns spontan entschlossen am Pfingstwochenende doch noch in die Niederlande zum Segeln zu fahren. Wir waren zu viert und es sollte am Samstag morgen losgehen.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/lars.piecho/SCoIHqL6IHI/AAAAAAAABc0/jGnJkpUC9YU/s288/IMG_9872.JPG" alt="Seekarten" align="left" height="102" hspace="3" vspace="3" width="137" />Also hie&#223; es erstmal herum telefonieren und ein Boot finden. Unsere Anforderungen waren nicht besonders hoch: Platz f&#252;r vier Personen und maximal 400,- Euro Charterkosten. Am liebsten w&#228;re mir eine Fox 22 oder ein Polyvalk von <a href="http://www.ottenhomeheeg.nl/" title="Fox 22">Ottenhome</a> in Heeg gewesen. Aber die waren (wie zu erwarten) bereits ausgebucht.  Bei <a href="http://www.sailingisland.de">Sailing Island</a> und <a href="http://www.charter-pool.de">Charter Pool</a> konnte man mir noch jeweils ein Boot in der 32/33 Fu&#223; Klasse f&#252;r einen recht g&#252;nstigen Preis anbieten. Doch beide Angebote lagen &#252;ber unserem Limit. F&#252;ndig wurde ich schlie&#223;lich bei der <a href="http://www.zeilschoolsneek.nl/">Zeilschool Sneek</a>. Wir charterten dort f&#252;r 330,- Euro ein Fox 22.</p>
<p>Bereits aus dem letzten Jahr wussten wir das uns <a href="http://blog.piecho.de/2007/05/29/fox-22-so-schnell-wie-einfach/" title="Fox 22 Segeltest">ein schnelles, einfach zu segelndes Schiffchen</a> erwartete. In Sneek angekommen verlief die &#220;bernahme des Bootes relativ problemlos. Allerdings war das Schiff in keinem besonders gutem Zustand, wof&#252;r sich der gestresste Vercharterer auch direkt entschuldigte. Dem gesamten laufenden Gut und den Festmachern sah man an, dass sie den Winter drau&#223;en verbracht hatten. <span id="more-89"></span>Au&#223;erdem fehlte eine R&#252;ckenlehne im Salon, die Batterie und eine Curryklemme zum festklemmen der Fockschot war defekt. Zu guter letzt ging der Motor regelm&#228;&#223;ig aus.</p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/lars.piecho/SCoIN6L6IMI/AAAAAAAABdc/i8JfjRxv9WE/s288/IMG_0025.JPG" alt="Abendsonne vor Stavoren" align="right" height="171" hspace="3" vspace="3" width="228" />Aber all das war kein Grund sich die Laune verderben zu lassen und so sind wir schnellstens Richtung Stavoren aufgebrochen. Nachdem wir die Stadtdurchfahrt in Sneek hinter uns hatten, wurden die Segel gesetzt. Auf Halbwind- und Raumschotskursen ging es via Heeger Meer und Fl&#252;ssen nach Stavoren. Da wir erst gegen 18:00 Uhr in Stavoren ankamen beschlossen wir, nicht mehr wie geplant nach Lemmer weiter zu segeln, wo am n&#228;chsten Morgen unser vierter Mitsegler an Bord gehen sollte. Wir segelten noch gute zwei Stunden auf dem IJsselmeer vor Stavoren auf und ab, bevor wir in der Marina Stavoren festmachten und uns im Dorf eine leckere Pizza genehmigten.</p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/lars.piecho/SCoIJ6L6IJI/AAAAAAAABdE/MiUtiXUjR-A/s288/IMG_0073.JPG" alt="Morgens 6.00 Uhr in der Marina Stavoren" align="left" height="153" hspace="3" vspace="3" width="199" />Am Sonntag morgen klingelte bereits um 6.00 Uhr der Wecker. Denn wir wollten um 11.00 Uhr in Lemmer sein. Um 6.30 waren wir auf dem Wasser. Bei idealen 3 bis 4 bft. genossen wir die ersten Sonnenstrahlen und das Quasi menschenleere IJsselmeer. Gegen 9.00 Uhr beschlossen wir dann nach Stavoren zur&#252;ckzukehren, weil wir direkt <img src="http://lh5.ggpht.com/lars.piecho/SCoILKL6IKI/AAAAAAAABdM/9sEAQm6FOaI/s288/IMG_0085.JPG" alt="Morgens 7.15 auf dem IJsselmeer" align="right" height="160" hspace="3" vspace="3" width="216" />gegenan mussten und wir es nie bis 11.00 nach Lemmer geschafft h&#228;tten. Also haben wir die Verst&#228;rkung nach Stavoren umgelengt.  Der zweite Versuch nach Lemmer zu gelangen w&#228;re dann danke einer ausgedehnten Flaute von ca. 13.00 bis 17.00 auch um ein Haar gescheitert. Doch wir haben s&#228;mtlichen M&#252;ckenschwarm-Attacken getrotzt und unser Ziel gegen 20.00 uhr erreicht. Den Abend haben wir erneut in einer Pizzaria ausklingen lassen.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/lars.piecho/SCoIMqL6ILI/AAAAAAAABdU/M_jPdP9X-Lg/s288/IMG_0150.JPG" alt="Lemmer " align="left" height="107" hspace="3" vspace="3" width="143" />Am Montag sind wir dann Binnen &#252;ber Langenweer zur&#252;ck nach Sneek gesegelt. Auch am letzten Tag hatten wir reichlich Sonnenschein und einen idealen Segelwind. Doch da wir morgens etwas getr&#246;delt hatten, wurde die Zeit am Nachmittag etwas knapp, so dass wir das Boot auf die Minute p&#252;nktlich um 17.00 wieder an den Vercharterer &#252;bergeben haben. Auch bei der R&#252;ckgabe gab es keinerlei Probleme.</p>
<p>Mein Fazit: Die Fox ist wirklich ein wunderbares schnelles Schiffchen. Ideal f&#252;r den Kurzt&#246;rn in Friesland, wenn man auch mal aufs IJsselmeer m&#246;chte. Wer aber auf den Kan&#228;len und Seen bleibt, und auf die Kaj&#252;tte verzichten kann, ist mit einem Polyvalken besser beraten. Denn durch den nicht legbaren Mast ist man im Binnenland stark eingeschr&#228;nkt und muss immer wieder vor Br&#252;cken warten.<br />
Auch denke ich, dass ich wieder in <a href="http://www.zeilschoolsneek.nl/">Sneek</a> chartern w&#252;rde, wenn ich bei <a href="http://www.ottenhomeheeg.nl/" title="Ottenhome Heeg - Polyvalken &amp; Fox 22">Ottenhome</a> kein Boot bekommen. Ich bin aber auch zuk&#252;nftig bereit eher den kleinen Aufpreis bei Ottenhome zu zahlen, wenn ich daf&#252;r ein Schiff bekomme, das in einem erstklassigen Zustand ist.</p>
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		<title>FOX 22 &#8211; so schnell wie einfach&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2007 09:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piecho</dc:creator>
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Wie versprochen kommt hier mein pers&#246;nlicher Boots [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://blog.piecho.de/2007/05/29/fox-22-so-schnell-wie-einfach/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><img src="http://lh4.google.de/image/lars.piecho/Rl3aR_YvhII/AAAAAAAAAQ0/LjmgD1kp-YM/s800/100_2475.jpg" title="Fox Segelzeichen" alt="Fox Segelzeichen" width="100%" /></p>
<p>Wie versprochen kommt hier mein pers&#246;nlicher Bootstest zum FOX 22. <strike>Fotos, eine englische Version und einen T&#246;rnbericht liefere ich in den n&#228;chsten Tagen nach&#8230;</strike></p>
<p><strong>Das Boot</strong><br />
Die Fox 22 ist ein 6,50 m langes und 2,50 m breites Kaj&#252;tboot mit festem Kiel und einem Tiefgang von nur 0,90 m. In der von uns gesegelten Standard-Version haben Gro&#223;segel und Fock zusammen eine Segelfl&#228;che von 23,5 mÂ˛. In der Racing-Version l&#228;sst sich das Schiffchen au&#223;erdem noch mit Gennaker und Genua best&#252;cken. F&#252;r Hafenman&#246;ver und als Flautenschieber war unsere Fox mit einem 6 PS starken Honda Viertakt-Au&#223;enborder im Schacht ausger&#252;stet.<!--[if gte vml 1]><v :shapetype  id="_x0000_t75" coordsize="21600,21600" o:spt="75" o:preferrelative="t"  path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f">  <v :stroke joinstyle="miter"/>  </v><v :formulas>   <v :f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"/>   <v :f eqn="sum @0 1 0"/>   <v :f eqn="sum 0 0 @1"/>   <v :f eqn="prod @2 1 2"/>   <v :f eqn="prod @3 21600 pixelWidth"/>   <v :f eqn="prod @3 21600 pixelHeight"/>   <v :f eqn="sum @0 0 1"/>   <v :f eqn="prod @6 1 2"/>   <v :f eqn="prod @7 21600 pixelWidth"/>   <v :f eqn="sum @8 21600 0"/>   <v :f eqn="prod @7 21600 pixelHeight"/>   <v :f eqn="sum @10 21600 0"/>  </v>  <v :path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect"/>  <o :lock v:ext="edit" aspectratio="t"/> <v :shape id="_x0000_i1025" type="#_x0000_t75" alt="More..."  style='width:49.5pt;height:7.5pt'>  <v :imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\Media\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.gif"   o:href="http://blog.piecho.de/wp-includes/js/tinymce/themes/advanced/images/spacer.gif"/> </v>< ![endif]--><!--[if !vml]--><span id="more-47"></span><!--[endif]--><o></o></p>
<p><strong>Unter Deck</strong><br />
Die Kaj&#252;te ist f&#252;r die Bootsgr&#246;&#223;e sehr ger&#228;umig. Ein Grund daf&#252;r ist sicher, dass sich der Decksaufbau &#252;ber die gesamte Rumpfbreite erstreckt. So hat man im gesamten Schiff ausreichend H&#246;he, um bequem zu sitzen. Die Einrichtung ist sehr spartanisch, aber praktisch. Au&#223;er zwei durch Holzbretter abgegrenzte Schapps, einem wahlweise als Tritt oder Tisch nutzbarem Kunstoffquader, dem unter dem Einstieg montierten Spirituskocher und den obligatorischen Polstern gibt es keine weitere Einrichtung. Aber gerade dadurch hat die Crew viel Platz f&#252;r sich und ihre Ausr&#252;stung. Stauraum gibt es in F&#228;chern unter den Liege- und Sitzpolstern, in den angesprochenen zwei offenen Schapps, unterhalb des Cockpitbodens (zwischen den Hundekojen) und in den bis weit nach achtern reichenden Hundekojen. Kleinteile kann man in den umlaufenden, in den Rumpf eingearbeiteten Schwalbennestern ablegen. In der Kaj&#252;te k&#246;nnen vier Personen bequem schlafen. Mit Hilfe der abnehmbaren Rďż˝ckenpolster l&#228;sst sich der Gang in der Mitte der Kaj&#252;te abdecken. So entsteht eine einzige gro&#223;e Liegefl&#228;che, wodurch die Hundekojen angenehm breit und die Doppelkoje im Vorschiff auch f&#252;r gro&#223;e Menschen ausreichend lang wird. F&#252;r diesen Umbau muss aber der variable Kunstofftritt entweder weit unter den Cockpitboden geschoben (dadurch geht Stauraum verloren) oder f&#252;r die Nacht ins Cockpit gestellt werden. Durch die Gr&#246;&#223;e des Schiffchens bleibt es nicht aus, dass es bei regnerischem Wetter auch unter Deck schon mal nass werden kann. Da es aber in der Kaj&#252;te keine empfindlichen Materialien gibt, ist das nicht weiter tragisch. Die Polster sind mit einem Kunstleder bezogen, das sich wie alles andere leicht abtrocknen l&#228;sst. Vermisst haben wir lediglich eine regendichte Bel&#252;ftung. Zwar gab es sowohl im Vorschiffsluk, als auch im Niedergangsschott eine Zwangsbel&#252;ftung doch die reicht kaum aus, wenn man mit vier Personen unter Deck schl&#228;ft.<o></o></p>
<p><strong>An Deck</strong><br />
Das Cockpit riesig, wenn man bedenkt, dass man schon unter Deck recht viel Platz hatte. Auch hier macht sich die Breite des Bootes bezahlt. Man kann mit vier Erwachsenen bequem sitzen und auch zu sechst sollte es nicht wirklich eng werden. Man hat ausreichend Beinfreiheit und auf den B&#228;nken hat man eine angenehme Sitzposition. Noch gem&#252;tlicher ist es auf den Duchten, denn auch diese sind zum Sitzen konstruiert. Es gibt hier keine Klampen, Rollen, Bl&#246;cke oder irgendwelche W&#252;lste oder Cockpitbegrenzungen, auf denen man sitzen muss, wenn man den Gewichtstrimm optimieren will. Auch der R&#252;cken muss nicht mit den Drahtseilen einer Reling vorlieb nehmen. Zum Anlehnen gibt es einen relativ bequemen Gurt. Dabei sind Schoten und Pinne aus jeder Position gut zu bedienen. Ein solch durchdachtes Cockpit w&#252;nschte ich mir auch bei gr&#246;&#223;eren Fahrtenjachten. Auch ansonsten ist es an Deck sehr aufger&#228;umt. Gro&#223;-, Fockfall, Reffleinen und Dirk sind auf Klemmen auf dem Kaj&#252;tdach umgelenkt und vom Cockpit aus zu bedienen. Sie k&#246;nnen bei Bedarf auch &#252;ber die beiden Fockwinschen dicht geholt werden. Auch der Baumniederholer und der am Baum zu belegende Unterliegstrecker sind aus dem sicheren Cockpit zu erreichen. Der Achterstagspanner ist gut dimensioniert und l&#228;sst sich auch unter Belastung noch einigerma&#223;en trimmen. Dass Gro&#223;schot und Traveller hervorragend abgestimmt und mit wenig Kraftaufwand zu bedienen sind, versteht sich bei dem offenbar sehr gut durchdachten Schiff von selbst. Ebenfalls eine gute Idee sind die als Reffb&#228;ndsel ins Segel eingearbeiteten Gummistropps mit Haken, die ein schnelles und sicheres auftuchen der weggerefften Segelfl&#228;che erm&#246;glichen. Allerdings haben sich bei uns die Haken und Stropps von Reff 1 und Reff 2 beim schnellen Gro&#223;segel setzten und bergen vor Br&#252;cken und Schleusen gerne mal ineinander verhakt, was ein erneutes Bergen und wieder Setzen erforderte. Durch ordentliches Arbeiten l&#228;sst sich das aber verhindern. Die Reling wird von massiven, aber nicht st&#246;rend wirkenden St&#252;tzen gehalten und macht einen sehr soliden Eindruck. Das gilt auch f&#252;r die Klampen, von denen es zwei am Heck und eine am Bug gibt, sowie f&#252;r die Badeleiter am Heck. Stauraum gibt es an Deck in den beiden kleinen Backskisten, von denen eine bereits mit Tank und Anker gut gef&#252;llt war. In der anderen waren Festmacher, P&#252;tz, Eimer und Aufnehmer verstaut. Zus&#228;tzlich fand hier noch unser 25-Meter-Stromkabel Platz. Vielmehr h&#228;tte aber auch schon nicht mehr hineingepasst. Leider stand in beiden Backskisten etwas Wasser, denn einen Abfluss nach au&#223;en gab es nicht.<o></o></p>
<p><strong>Fahren unter Maschine</strong><br />
Der 6 PS Motor hat mehr als genug Power f&#252;r das kleine Schiff. Wir haben ihn nie mit mehr als halber Kraft betrieben. Das Boot erreicht so unter Maschine eine Geschwindigkeit von 6,1 kn. Beschleunigt man weiter, saugt sich lediglich das Heck fest, ohne das die Geschwindigkeit weiter steigt. Durch die Montage im Schacht direkt vor dem Ruder, l&#228;sst sich die Fox in jeder Situation problemlos und genau man&#246;vrieren. Der Au&#223;enborder l&#228;sst sich um etwa 15 Grad zu jeder Seite drehen, was bei Man&#246;vern in engen H&#228;fen eine zus&#228;tzliche Hilfe ist. Die Fox l&#228;sst sich quasi auf dem Teller drehen. Auch bei R&#252;ckw&#228;rtsfahrt folgt das Boot jedem Ruderausschlag auf Anhieb. Der Verbrauch liegt bei unter 2 Litern in der Stunde. Negativ ist uns allerdings aufgefallen, dass zum einen der Motor an sich sehr laut ist, was die durch die Vibrationen in Bewegung versetzten Backskistendeckel und diverse andere Beschl&#228;ge mit einem enormen Klangteppich noch verst&#228;rken. Aber es handelt sich ja um ein Segelboot und da sollte der Motor ja nur im Hafen laufen.<o></o></p>
<p><strong>Segeleigenschaften</strong><br />
Wir waren drei Tage bei unterschiedlichen Windverh&#228;ltnissen mit dem Schiff auf dem Wasser, so konnte ich mir ein gutes Bild von den Segeleigenschaften der Fox machen. Grunds&#228;tzlich liegt das Schiff auf jedem Kurs gut auf dem Ruder. Auch bei falsch getrimmten Segeln auf Am-Wind-Kursen schie&#223;t die Fox nicht gleich in den Wind. Sie bleibt kontrollierbar, auch wenn der Ruderdruck stark zunimmt. Erst wenn das Schiff wirklich schon extrem kr&#228;ngt und kaum noch Fahrt macht, folgt der unausweichliche Sonnenschuss. Wir sind mit der Fox bei 0 bis 5 bft gesegelt. Ein Reffen war nicht n&#246;tig. Bei richtig getrimmten Segeln erreicht das Schiff ab etwa 4 bft eine Geschwindigkeit um die 5,5 kn. In der Spitze haben wir sowohl raumschots wie auch Am-Wind 6 kn Fahrt gemacht. Bei leichteren Winden (2 bis 3 bft) sind immer noch locker um die 4 kn drin. Ich m&#246;chte ungern sch&#228;tzen wie hoch sich die Fox am Wind segeln l&#228;sst, aber mein Eindruck war, dass man trotz des geringen Tiefgangs recht viel H&#246;he laufen konnte. Beim Wenden verliert das f&#252;r die friesischen Seen konstruierte Schiff nur wenig Fahrt (wenn man sie richtig f&#228;hrt) und eignet sich so auch zum Kreuzen auf engen Kan&#228;len. Gefehlt hat uns ein Baum um die Fock auch vor dem Wind ohne st&#228;ndige Handarbeit zum Stehen zu &#252;berreden. Die kurze Welle auf dem IJsselmeer nimmt die Fox gelassen, weich und ziemlich trocken. Alles in allem vermittelt die Fox ein sicheres und angenehm sportliches Segelgef&#252;hl.<o></o></p>
<p><strong>Fazit<br />
</strong>Die Fox 22 ist ein sehr gut durchdachtes Kaj&#252;tboot, mit sehr guten Segeleigenschaften. Die Verarbeitung ist hervorragend. Die Konstrukteure haben es geschafft ein Schiff zu bauen, das sportlich und sicher segelt und dabei einfach zu bedienen ist. Das Design ist ebenfalls recht sportlich und jung. Das Schiff ist robust und pflegeleicht ohne dabei klobig oder billig zu wirken. Die Kaj&#252;te bietet vier Leuten gen&#252;gend Platz f&#252;r einen Wochenendt&#246;rn und einer zweik&#246;pfigen Crew sicher auch f&#252;r einen l&#228;ngeren Urlaubst&#246;rn. Das Wichtigste ist aber der Segelspa&#223;, den die Fox verbreitet. Mit Ihr kann jeder Segler, ohne tief in die Trimm-Trick-Kiste zu greifen, schnell segeln. Ich kann daher jedem nur empfehlen die Fox bei der Planung des n&#228;chsten T&#246;rns in Friesland mit in die engere Wahl zu nehmen.<o></o></p>
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